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Tourismus in den Ardèche-Schluchten, Was unternehmen ?

Die Ardèche-Schluchten sind online trotz ihrer Bekanntheit schlecht beschrieben. Ohne meine Erklärung könnte man leicht einen wirklich beeindruckenden Teil verpassen: die Ruoms-Schlucht.

Kurz zusammengefasst: Die Ruoms-Schlucht beginnt in Bellevue (07110 Montréal) an der D4 und führt weiter nach La Bigournette (07120 Labeaume). Von Ruoms bis Vallon gibt es keine Schluchten im eigentlichen Sinne; die Strecke ist zwar schön, aber nicht außergewöhnlich. Die Ardèche-Schlucht selbst beginnt in Vallon-Pont-d'Arc und endet in Saint-Martin-d'Ardèche.

Die meisten Reiseführer lassen die Ruoms-Schlucht aus. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf Vallon-Pont-d'Arc und die Pont d'Arc. Deshalb zeigen wir Ihnen hier ganz unabhängig, wo die Schönheit liegt !

Was bietet die Ruoms-Schlucht aus touristischer Sicht ?

Die Ruoms-Schlucht ist ein spektakuläres Naturwunder in der südlichen Ardèche, flussaufwärts der berühmten Ardèche-Schlucht. Diese malerische Straße (D4), etwa 8 km lang, verbindet Ruoms mit der Kreuzung Bellevue in Richtung Largentière. Die im 19. Jahrhundert direkt in den Kalkstein gehauene, schmale und kurvenreiche Straße war eine ingenieurtechnische Meisterleistung ihrer Zeit und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Flüsse Ardèche und Ligne.

Die Route beginnt mit einer beeindruckenden Reihe kurzer, in den Fels gehauener Tunnel und Bögen, die einen wahrhaft erstaunlichen und einzigartigen Effekt erzeugen. Anschließend öffnet sich die Straße zu einer tiefen Schlucht und bietet atemberaubende Ausblicke auf die steilen, hellen Kalksteinfelsen, die von Jahrtausenden der Erosion geformt wurden. Das türkisfarbene Wasser der Ardèche schlängelt sich unten dahin, gesäumt von mediterraner Vegetation (Garrigue, Steineichen), während weiter flussabwärts die Ligne das Bild prägt. Natürliche Aussichtspunkte bieten atemberaubende Ausblicke auf die Flussschleifen, die Felswände und, an klaren Tagen, ein Lichtspiel, das die Kontraste zwischen Sonne und Schatten besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Was sind die Ardèche-Schluchten aus touristischer Sicht ?

Die Ardèche-Schluchten bilden einen spektakulären Canyon, der von der Ardèche im südlichen Teil des Départements Ardèche geformt wurde. Geografisch erstrecken sie sich über etwa 30 bis 32 Kilometer zwischen den Orten Vallon-Pont-d'Arc (flussaufwärts) und Saint-Martin-d'Ardèche (flussabwärts). Diese tiefe Schlucht bildet eine natürliche Grenze zwischen den Départements Ardèche (linkes Ufer, Norden) und Gard (rechtes Ufer, Süden).

Die Schlucht ist in ein riesiges Kalksteinplateau aus der Unterkreidezeit eingeschnitten. Die hellen Kalksteinfelsen erreichen Höhen von bis zu 300 Metern und ragen über einen Fluss empor, der sich in beeindruckenden Schleifen schlängelt. Der tiefste Punkt der Schlucht liegt etwa 45 Meter über dem Meeresspiegel, während die umliegenden Plateaus auf 300 bis 400 Meter ansteigen. Die Entstehung der Schlucht ist das Ergebnis eines langen Erosionsprozesses : Die Ardèche grub sich allmählich durch das Kalksteinmassiv – ein Prozess, der durch Klimaschwankungen, Vereisungen und den schwankenden Wasserspiegel des nahen Mittelmeers noch verstärkt wurde.

Aufgrund ihrer monumentalen Landschaft wird diese Gegend oft als „europäischer Grand Canyon“ bezeichnet : steile, mit mediterraner Macchia und Steineichenwäldern bewachsene Felsen, gewundene Flussschleifen, einsame Täler und Trockentäler. Seit 1980 sind die Ardèche-Schluchten als nationales Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sie erstrecken sich über etwa 1.575 bis 2.000 Hektar und schützen eine außergewöhnliche Artenvielfalt (seltene Tiere wie den Steinadler und den Schmutzgeier sowie Pflanzen, die an durchlässige Böden angepasst sind).

Der markante Eingang zu den Schluchten ist der Pont d'Arc, ein weltweit einzigartiger natürlicher Bogen.

Diese ganzjährig befahrbare Route ist besonders beliebt bei Autofahrern, Radfahrern (über die Via Ardèche) und Wanderern. Im Sommer ist die Schlucht zwar stark frequentiert, aber dennoch eng: Vorsicht ist geboten! Weniger bekannt als der Pont d'Arc, bietet diese Schlucht eine intimere und wildere Alternative, ideal, um die ursprüngliche Schönheit der Region Bas-Vivarais zu entdecken. Ein absolutes Muss für alle, die malerische Fahrten und unberührte Natur lieben.

Was kann man in der Ardèche-Schlucht unternehmen ?

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um die Ardèche-Schlucht in vollen Zügen zu genießen: warme Temperaturen (oft um die 25–30 °C), ein erfrischender Fluss und eine üppige Landschaft. Allerdings ist dies auch die touristische Hochsaison: Im Juli und August ist mit großem Andrang zu rechnen, insbesondere an beliebten Orten wie dem Pont d'Arc und beim Kanufahren.

Die Panoramastraße D290 mit ihren Aussichtspunkten ist der ideale Ausgangspunkt, um die Umgebung zu erkunden. Die 29 km lange Schluchtenstraße verbindet Vallon-Pont-d'Arc mit Saint-Martin-d'Ardèche und bietet atemberaubende Ausblicke. Die Ruoms-Schlucht bietet weniger Wandermöglichkeiten, dafür aber eine angenehme Autofahrt.

Im Sommer ist die Schluchtenstraße sehr stark frequentiert, bietet aber elf Aussichtspunkte, die sich perfekt zum Fotografieren eignen. Die absoluten Highlights unter den Aussichtspunkten sind mindestens :

- Serre de Tourre : Der erste große Panoramablick nach dem Pont d'Arc bietet einen atemberaubenden Blick auf die Flussschleifen.
- Balcon des Templiers : Spektakuläre Aussicht auf den Cirque de la Madeleine.
- Belvédère de la Cathédrale : Blick auf die ikonische Felsformation, die einer Kathedrale ähnelt.
- Ranc Pointu : Am Ende der Schlucht bietet sich ein schwindelerregender Blick auf die letzte Flussschleife.

Vorsicht vor Wildziegen auf der Straße !


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